Was ist BARF und woher kommt die Idee?
BARF steht für „Biologisch Artgerechtes Rohes Futter" und basiert auf der Idee, Hunde ähnlich wie ihre Vorfahren in der Wildnis zu ernähren: mit rohem Fleisch, Knochen, Innereien und pflanzlichen Zutaten. Immer mehr Hundehalter schwören auf diese Fütterungsmethode – doch was steckt wirklich dahinter?
Die Vorteile der Rohfütterung
Befürworter berichten von zahlreichen positiven Effekten: glänzendes Fell, gesündere Zähne, festerer Kot, mehr Energie und weniger Allergien. Da verarbeitete Zutaten, Getreide und künstliche Zusätze wegfallen, profitieren vor allem Hunde mit Unverträglichkeiten von der BARF-Diät.
Die richtige Zusammensetzung beim BARFen
Ein ausgewogener BARF-Speiseplan setzt sich in der Regel wie folgt zusammen: etwa 70–80 % rohes Fleisch und Muskelfleisch, 10 % Innereien (davon 5 % Leber), 10 % rohe Knochen sowie 10–20 % pflanzliche Bestandteile wie Gemüse und etwas Obst. Ergänzungsmittel wie Lachsöl, Grünlippmuschel oder Seealgen können je nach Bedarf hinzugefügt werden.
Worauf Sie beim BARFen achten müssen
BARF ist keine Einheitslösung – Alter, Gewicht, Gesundheitszustand und Aktivitätslevel des Hundes spielen eine große Rolle. Wichtig ist außerdem, nur frisches, hochwertiges Fleisch aus vertrauenswürdigen Quellen zu verwenden und Hygiene großzuschreiben. Rohe Knochen dürfen niemals gekocht sein, da sie dann splittern und gefährlich werden können.
BARF-Einstieg: So fangen Sie an
Der Umstieg auf BARF sollte schrittweise erfolgen, um den Verdauungstrakt des Hundes zu schonen. Beginnen Sie mit einer Fleischsorte und tasten Sie sich langsam vor. Sprechen Sie im Zweifel vorher mit Ihrem Tierarzt oder einem BARF-Berater.
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