Warum die Inhaltsstoffliste so wichtig ist
Die meisten Hundehalter greifen im Laden schnell zu bekannten Marken, ohne die Rückseite der Verpackung zu lesen. Dabei verrät die Zutatenliste eines Hundefutters sehr viel über dessen Qualität. Mit ein wenig Hintergrundwissen können Sie auf den ersten Blick erkennen, ob ein Futter wirklich gut für Ihren Hund ist.
Die Reihenfolge der Zutaten
Wie bei Lebensmitteln für Menschen gilt auch beim Hundefutter: Zutaten werden nach ihrem Gewichtsanteil in absteigender Reihenfolge aufgelistet. Das bedeutet: Was als erstes steht, ist am meisten enthalten. Ein gutes Hundefutter sollte Fleisch oder Fisch an erster Stelle aufführen – und zwar möglichst spezifisch, also z. B. „Hühnchen" statt nur „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse".
Vorsicht bei diesen Begriffen
Begriffe wie „Fleischmehl", „tierische Nebenerzeugnisse" oder „Derivate tierischen Ursprungs" sind weit gefasst und können minderwertige Schlachtabfälle umfassen. Auch „Zucker", „Karamell" oder hohe Getreideanteile (Mais, Weizen, Soja) sollten Sie aufhorchen lassen – diese Zutaten werden oft als günstige Füllstoffe eingesetzt und haben im Hundefutter wenig Nährwert.
Was bedeuten die Nährwertangaben?
Achten Sie auf den Rohproteingehalt (mindestens 25–30 % beim Trockenfutter), den Rohfettgehalt sowie den Rohfaseranteil. Ein hoher Wassergehalt beim Nassfutter ist normal und kein Qualitätsmerkmal allein. Vergleichen Sie Futterarten immer auf Trockenmassebasis, um faire Vergleiche ziehen zu können.
Zusatzstoffe: gut oder schlecht?
Nicht alle Zusatzstoffe sind schlecht. Vitamine (z. B. Vitamin E als natürliches Konservierungsmittel), Mineralien und essenzielle Fettsäuren können sinnvoll sein. Problematisch sind hingegen künstliche Farbstoffe, Aromastoffe und chemische Konservierungsmittel wie BHA, BHT oder Ethoxyquin.
In unserem Shop bieten wir ausschließlich Hundefutter mit transparenter Deklaration und hochwertigen Zutaten an. Fragen Sie uns gerne – wir helfen Ihnen, das richtige Futter für Ihren Hund zu finden.